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Über uns

Der Evangelische Kindertagesstättenverband Coburg ist ein Zusammenschluss des Evangelischen Dekanats Coburg, der Gesamtkirchengemeinde Coburg, sowie etlicher Evangelischer Kirchengemeinden zum Zwecke der Übernahme der Trägerschaft von Kindertagesstätten. Er ist eine Körperschaft öffentlichen und kirchlichen Rechts mit Sitz in Coburg.

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Aktuelles

Kinderkirchenlieder – immer und überall

Neues Kinderliedergesangbuch
Bildrechte Simone Röger

Ehren- und Hauptamtliche aus Kirchengemeinde und Kita singen gemeinsam neue Kinderlieder

In einer zweistündigen Fortbildung konnten 20 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende aus evangelischen Kirchengemeinden und Kindergärten das neue Gesangbuch „Kinderkirchenlieder“ kennenlernen und auch gleich beim gemeinsamen Singen in der Praxis auszuprobieren. Kirchenmusiker Anderson Merklein und die Dekanatsbeauftragte für die Arbeit mit Kindern, Pfarrerin Simone Röger, haben im Evangelischen Gemeindezentrum in Ebersdorf gemeinsam Ideen aus der Praxis eingebracht und ganz grundsätzlich zum Thema „Singen mit Kindern“ Input vermittelt. Die Teilnehmenden gingen mit vielen neuen Ideen, wie sich Lieder religionspädagogisch einbetten und für die Arbeit mit Kindern kreativ nutzen lassen, nach Hause. 

Fortbildung in Ebersdorf
Bildrechte Simone Röger

 

Autogenes Training bis Zumba

Teambuilding bei den Gesundheitstagen
Bildrechte Dekanat Coburg

Die Dekanate Coburg, Michelau und Kronach-Ludwigsstadt laden Mitarbeitende zu Gesundheitstagen ein

Am 29. und 30. April haben rund 800 Mitarbeitende aus den Dekanaten Coburg, Michelau und Kronach-Ludwigsstadt die Gesundheitstage besucht – zwei Tage voller Workshops, Vorträgen, Kursen und Austauschmöglichkeiten. Jeweils zwischen 9 und 15 Uhr konnten die Mitarbeitenden sportliche oder informative Angebote nutzen, den Markt der Möglichkeiten nutzen oder sich spirituell stärken lassen. Das Thema „Gesunde Haltung des Bewegungsapparats“ stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Tage – von autogenem Training bis Zumba war dabei alles möglich. 

„Ich habe den Workshop Körperdolmetschen besucht und am Stand der AOK eine Wirbelsäulen-Messung gemacht“, erzählt Nicole Bätz, Mitarbeiterin in der Kita Sternenhimmel in Kronach. „Der Tag war wirklich super organisiert!“ Sie besucht den Tag gemeinsam mit ihrer Kollegin Karin Rödl, Mitarbeiterin in der Kita Arche im Dekanat Coburg. „Der kollegiale Austausch ist auch wichtig für die Gesundheit“, findet diese und freut sich, dass sie Kolleginnen aus anderen Einrichtungen, auch über die Grenzen des eigenen Dekanats hinaus, treffen kann. Auch Stefanie Kaim, Mitarbeiterin im Büro der Dekanatsjugend in allen drei Dekanaten und Anne-Kathrin Weiß, Mitarbeiterin im Dekanatsbüro Kronach, haben sich auf dem Gesundheitstag verabredet. „Es ist auch wirklich schön, Menschen hier kennenzulernen, die man sonst nur vom Telefon kennt“, so Stefanie Kaim. Gleich einen ganzen Teamausflug hat die Bauabteilung des Kirchengemeindeamts organisiert. Mitarbeiterin Lisa Knoth freut sich: „So kommen wir mal aus dem Alltag raus und sind trotzdem als Team zusammen unterwegs.“ Neben der Begegnung und dem kollegialen Austausch spielen natürlich auch die inhaltlichen Aspekte eine Rolle. Manuele Kessler aus dem Kinderhaus Großgarnstadt hat sich beispielsweise beraten lassen zum Thema Bikeleasing und hat einen Workshop zum Thema Sonnenschutz besucht, der vom richtigen Eincremen bis zur Wahl der richtigen Markise für die Kita-Terrasse alles umfasst. „Es sind so viele Veranstaltungen, man kann gar nicht alle besuchen“, findet sie. „Die Angebote machen mir wieder bewusst, auf was ich mehr achten sollte im gesundheitlichen Bereich“, schmunzelt Karin Rödl. Auch Anne-Kathrin Weiß findet die Gesundheitstage aus diesem Grund wichtig: „Vor allem die Mitarbeiterinnen in der Kita haben einen so körperlich anstrengenden Job. Für sie ist das besonders wichtig!“

Die Gesundheitstage finden bereits zum dritten Mal statt und werden alle zwei Jahre wiederholt. Das hat auch eine ganz praktische Komponente, erklärt Diakon Rainer Mattern, Geschäftsführer des Kirchengemeindeamts: Viele Elemente der Arbeitssicherheit kommen bei den Gesundheitstagen zur Sprache. „Viele Aussteller sind schon von Anfang an mit dabei“, erzählt Romy Treidler von der Mitarbeitervertretung (MAV). „Aber wir erweitern das Angebot, jedes Jahr kommen neue Angebote dazu.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt? Die Vernetzung zu verschiedenen Anbietern, beispielweise zu Fachleuten zum Thema Versicherungsschutz. „Aber am wichtigsten ist, dass wir als Mitarbeitervertretung eine Verantwortung tragen für den Gesundheitsschutz und die Gesundheitsfürsorge unserer Mitarbeitenden. Deshalb sind uns die Gesundheitstage so wichtig“, fasst Martina Wittmann von der MAV zusammen. Die fünf MAV in den drei Dekanaten haben die Gesundheitstage gemeinsam mit der Gesamtkirchengemeinde organisiert: Die MAV Coburg Land, Gesamtkirchengemeinde und Kitaverband, sowie die MAV Kronach-Ludwigsstadt und des Dekanats Michelau.

Kirche Kunterbunt in Cortendorf

Plakat KiKuCo
Bildrechte KiKuCo

Am Samstag, den 9. Mai, lädt die Kirche Kunterbunt Coburg zu einem bunten und familienfreundlichen Vormittag in die Kulturfabrik Cortendorf ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Jona - Gott schenkt neue Chancen".

Von 10 bis 13 Uhr erwartet Kinder und Erwachsene ein abwechslungsreiches Programm zur Geschichte von Jona, wie er im Bauch eines Wals landet und von Gott eine neue Chance erhält. Es gibt viele Mitmachaktionen, etwa einen begehbaren Wal und eine Lego-Station, an der die Stadt Ninive nachgebaut werden kann. In der anschließenden Feierzeit wird das Thema des Tages weiter vertieft und mit einem kindgerechten Theaterstück lebendig gemacht. Die Liveband der Kirche Kunterbunt untermalt die Feierzeit mit tollen Liedern zum mitsingen und tanzen. Zum Abschluss gibt es ein kostenloses Mittagessen für alle Gäste. Eingeladen sind alle Familien mit Kindern bis 12 Jahren.

Zur besseren Planung von Essen und Material bitten wir um eine Anmeldung im Internet unter kikuco.de. Dort sind auch weitere Informationen zu finden.

Die Kirche Kunterbunt ist ein Kooperationsprojekt aus dem CVJM Coburg, den Kirchengemeinden St. Moriz, Johanneskirche und Katharina-von-Bora sowie der evang. luth. Gesamtkirchengemeinde Coburg.

Begegnung schafft Netzwerk

Initiatorinnen des Netzwerktreffens
Bildrechte Dekanat Coburg

Mitarbeitende aus Diakonie, Kirchengemeinden und Kindertagesstätten tauschen sich aus

Am vergangenen Freitag haben sich rund 30 Ehren- und Hauptamtliche aus evangelischen Kirchengemeinden und Kindertagesstätten in und um Coburg im Gemeindezentrum Elia & Co in einem ersten Netzwerktreffen kennengelernt. Diakonin Anna-Lena Henßchen, Referentin für Diakonische Kirche im Dekanat Coburg, Alexandra Ludwig, stellvertretende Geschäftsführerin des Evangelischen Kitaverbands Coburg, und Hanna Kurz-Schneider, Religionspädagogin in der Pfarrei Unter der Veste in Coburg, hatten das Netzwerktreffen initiiert und organisiert. 

Susanne Menzke vom Referat Frühe Bildung im Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn sprach in ihrem Impulsvortrag über die steigende Wichtigkeit von Kitas und die notwendige Vernetzung: Sowohl die Kirchengemeinden als auch Kirche und Diakonische Träger arbeiteten immer enger zusammen und auch die Vernetzung in den Sozialraum gewinne immer mehr an Bedeutung – und Kitas seien als Orte der Kirche an der Schnittstelle dieser gemeinsamen Räume. „Kitas sind oft Aushängeschilder der kirchlich-diakonischen Arbeit“, betonte Susanne Menzke. „Hier begegnen Kinder Kirche, erleben interreligiöse Bildung und Familien können auf sozialdiakonische Angebote zurückgreifen.“ Sie ist sich sicher: „Evangelische Kitas sind ein absoluter Schatz unserer Kirche!“ 

Nach dem Impulsreferat stellten sich vier diakonische Beratungsdienste der Diakonie Coburg vor. Stefan Kornherr brachte den Anwesenden die Arbeit der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit nahe, die sowohl schnelle, unbürokratische Hilfe in Krisensituationen leistet, als auch langfristig vernetzt und unterstützt. Eltern können dort beispielsweise Unterstützung bei der Beantragung von Kur- und Erholungshilfe bekommen. Michael Klein stellte die Suchtberatung der Diakonie vor, die sowohl Beratung und Selbsthilfegruppen als auch die Vermittlung in die ambulante oder stationäre Therapie anbietet. Nicole Rohr von der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen wies in ihrem Kurzvortrag darauf hin, dass die Einrichtung mehr als die bloße Beratung in der Schwangerschaft anbietet: Schwangere und Eltern mit Kindern bis zum 3. Lebensjahr finden dort Ansprechpersonen, die sich mit vielfältigen Themen auskennen: Hebammensuche, Kinderbetreuung, finanzielle Fragen, Konfliktberatung oder die Bewältigung von Sternenkind-Erfahrung. Doris Werberich stellte abschließend die Arbeit des sozialpsychiatrischen Dienstes vor, der psychosoziale Beratung sowohl für Betroffene als auch für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen anbietet. Ihr Angebot, so Doris Werberich, sei ein lösungs- und ressourcenorientiertes Angebot, das Menschen über einen längeren Zeitraum begleiten kann.

Nach den Vorträgen konnten die Gäste beim Markt der Möglichkeiten und in Workshopangeboten vertiefte Rückfragen stellen und sich mit den Diakonischen Trägern vernetzen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv – viele konnten gute Ideen mit nach Hause nehmen, wie sie in ihren Einrichtungen und Gemeinden Kinder und Familien mit dem neu erworbenen Wissen unterstützen können.